Erhöhte Sonnnenaktivität steigert Störrisiko für IT-Netze
Zu Beginn dieses Jahres wurde der Sonnenfleck Nr. 10.981 (gezählt wird seit 1972), als Zeichen eines neuen Sonnenfleckenzyklus entdeckt. Der 24. Sonnenzyklus setzte diesen März ein und bringt eine erhöhte Aktivität der Sonne in den kommenden Jahren mit sich. Dafür spricht, dass der Fleck auf dem 27. nördlichen Breitengrad aufgetreten ist und eine vertauschte Polarität mit sich bringt. Die National Oceanic and Athmospheric Administration (NOAA) warnt, es könne aufgrund dessen zu einem erhöhten Störrisiko für Strom- und Kommunikationsnetze sowie GPS-Signale kommen und eventuell Unterbrechungen bei Handy-Gesprächen oder Transaktionen an Geldautomaten geben. Außerdem sind Sonnenflecken die Ursache von starken Sonnenwinden. Da die Menschheit immer mehr von hochkomplizierten, im Weltall befindlichen Technologien abhängig ist, kann es zu stärkeren Risiken, die vom Weltraumwetter ausgehen, kommen.