Pilotprojekt von Arcor

In einem Wohnkomplex im hessischen Hanau testet der Festnetzbetreiber Arcor direkte Glasfaseranschlüsse ins Wohnhaus. Laut einem Sprecher von Arcor, sollen in 300 Wohnungen des im Bau befindlichen Eigentumswohnungskomplexes “Coloneo” Lichtwellenleiter eingezogen werden. Bandbreiten von 100 MBit/s oder gar 1 GBit/s (symmetrisch) würden möglich”, hieß es weiter. Der chinesische Telekommunikationsausrüster Huawei dient als Geschäftspartner, mit dem die Vodafone-Tochter Arcor in Zukunft gemeinsame Erfahrungen mit technischen Abläufen und aktuellster Netzwerkentwicklung sammeln wolle. Als Fibre-To-The-Basement oder Fibre-To-The-Building (FTTB) wird das Verlegen von Glasfaserkabeln bis ins Gebäude vom Fachmann bezeichnet. Dabei werden Glasfasern bis in den Keller verlegt und die IP-Signale dann über Kupferleitungen und VDSL-Technik in die Wohnungen geführt. Am kommenden Donnerstag wird die erste öffentliche Präsentation des Glasfaserprojekts stattfinden.

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